Mit dem Jugend–Sinfonieorchester Aargau, Stiftung Künstlerhaus Boswil, Hugo Bollschweiler & finnische Pianist und Komponist Iiro Rantala
IN FOLGENDEN KINOS vom 10.09. bis 15.10.2026
BASEL, kult.kino (Letzte Tage)
BIEL, Kino Rex
BRUGG, Odeon
CHUR, Bluecinema So. 4. Oktober 12h30 (Sondervorstellung mit Regisseur und Dirigent)
FRAUENFELD, Cinema Luna
LENK, Cinema
LIESTAL, Kino Sputnik
LUZERN, Kino Bourbaki (Letzte Tage)
MÄNNEDORF, Kino Wildemann
MEIRINGEN, Kino +
OLTEN, Kino Lichtspiel (26. & 27. Oktober – Sondervorstellungen mit Dirigent)
PONTRESINA, Rex
ROMANSHORN, Kino Roxy (22. & 30. Sept.)
SCHAFFHAUSEN, Kino Kiwi Scala
SCHÖFTLAND, Cinema 8
SCHWYZ, Mythenforum
SINS, Kino Cinepol
SISSACH, CInema
St. GALLEN, Kinok
WÄDENSWILL, Schlosscinema
WETTINGEN, Orient Kino
WILL, Sonntag 20. September, (Sondervorstellung mit Regisseur und Dirigent)
ZÜRICH, Kino Houdini
DIE VORPREMIERE und SONDERVORSETLLUNGEN mit Regisseur, Dirigent und Musikern
WILL, Sonntag 20. September, (Sondervorstellung mit Regisseur und Dirigent)
CHUR, Bluecinema So. 4. Oktober 12h30 (Sondervorstellung mit Regisseur und Dirigent)
(Abgelaufen)
So. 9. August, SINS, Kino Cinepol, (Moderation: Andreas Gnädinger)
Do. 13. August, ZÜRICH, Kino Riff Raff, (Moderation: René Karlen
So. 16. August, AARAU, Kino, Schlosskino, (Moderation: Mike Schaerer)
So. 23. August, BIEL, Cinema Lido, BERN Cinemovie (Moderation: René Karlen)
Mo. 24. August, SCHAFFHAUSEN, Kino Kiwi Scala
Di. 25. August, LUZERN, Kino Bourbaki, (Moderation: René Karlen)
Mi. 26. August, ST. GALLEN, Kinok, mit Cutterin Ruth Schläpfer
Do. 27. August, LIESTAL, Kino Sputnik (Moderation Urs Blindenbacher)
So. 30 August, MÄNNEDORF, Kino Wildemann
Di. 1. September, BRUGG, Kino Odeon (Moderation: Andreas Petersen)
(Kommende)
So. 27. September, HEIDEN, Kino Heiden, Rosenthal, 10:30 Uhr
Das Unisono-Kinoprogramm im Detail auf unserer Website: movies.ch

UNISONO – VON DER LIEBE ZUR MUSIK ist ein schillerndes Porträt jugendlicher Leidenschaft und künstlerischer Entdeckungsfreude, das auf bewegende Weise an die zeitlose Kraft der Musik erinnert.
Wenn junge Musiker:innen zusammenkommen, um klassische Musik zu spielen, setzen sie ein starkes Zeichen für die heutige Welt. UNISONO begleitet talentierte junge Schweizer Musiker:innen bei ihrer Arbeit, ihrer Suche nach Inspiration, aber auch bei ihren Überlegungen, wie man heutzutage die «alte» klassische Musik spielen soll. Filmemacher Georges Gachot (MARTHA ARGERICH, NACHTGESPRÄCH) fängt die pulsierende Energie des Schweizer Jugend- Sinfonieorchesters Aargau ein, das traditionellen Kompositionen neues Leben einhaucht.
In den intensiven Proben erleben wir Momente ihres Engagements sowie ihrer Kunstfertigkeit, und während der Dirigent Hugo Bollschweiler das Orchester täglich näher zum Einklang heranführt, eröffnet der bekannte finnische Komponist und Jazzmusiker IIRO RANTALA den Musiker:innen die Welt der Improvisation.
Das Programm umfasst ein breites musikalisches Spektrum: von der üppigen Romantik Antonín Dvořáks über die eindringliche Tiefe Henryk Góreckis bis hin zu Iiro Rantalas spielerischem Klavierkonzert „The Best of Beethoven“, das Jazz, Tango und Humor mit Beethovens grössten Themen verbindet.







PRESSESTIMMEN
RESONANZ (Magazin des Eidgenössischen Orchesterverbandes) • Resonanz, Miriam Schild, 27.8.2026
Jetzt im Kino: Unaufgeregt-berührendes Porträt über das Jugend-Sinfonieorchester Aargau
Seit dem 27. August läuft der Film «Unisono – Von der Liebe zur Musik» über das Jugend-Sinfonieorchester Aargau in zahlreichen Schweizer Kinos. Dem renommierten Filmer Georges Gachot ist eine feinfühlige Dokumentation über Freundschaft zwischen Jugendlichen, ihre titelgebende Liebe zur Musik und vor allem das Innenleben junger Menschen gelungen.
…
Die eigentliche Leistung Gachots, welcher sich zum Beispiel mit seinem Martha Argerich-Porträt Anfang der 2000er einen Namen machte, besteht aber darin, dass die Jugendlichen sich in den Einzel-Interviews wirklich öffnen und verblüffend plastisch in ihr Innenleben blicken lassen. Sie diskutieren ihre Lebensplänen, jungen Weisheiten, erzählen von ihren Sehnsüchten und Zweifeln. Wer den Glauben an die Jugend verloren hat, könnte mit diesem Film vielleicht geheilt werden. -> online
CINEFILE • Kerstin Blank
Der gebürtige Franzose und Wahlschweizer George Gachot studierte ursprünglich Klavier und hat sich als Dokumentarfilmregisseur seit den späten 1990er Jahren auf Musiker:innen spezialisiert, deren Bandbreite von Debussy und Martha Argerich über Brazilgrössen wie Maria Bethânia und João Gilberto bis zum Jazzpianisten Erroll Garner (Misty, 2025) reicht. In Unisono beobachtet er Schweizer Nachwuchsmusiker:innen zwischen 15 und 26, die sich in einem Sommerworkshop an jenen «Gleichklang» heranarbeiten, den es für ein Konzert braucht. Fesselnd ist dabei, wie sich die Youngsters – teils Profis, teils avancierte Amateur:innen – in die Freuden und Mühen mit ihren Instrumenten vertiefen und mit leuchtenden Augen vom Glück erzählen, wenn Harmonie und Dynamik unter der einfühlsamen Anleitung des Dirigenten Hugo Bollschwiler ihren Sog entfalten. Als heimlicher Joker des Films stösst in der zweiten Hälfte der finnische Pianist und Komponist Iiro Rantala zum Orchester: ein Virtuose zwischen Jazz und Klassik und – ähnlich wie Erroll Garner – ein begnadeter Entertainer, der mit seiner Improvisationskunst und Ironie die nötige Lockerheit ins Ensemble trägt. Wie der Regisseur bei der Premiere an den Solothurner Filmtagen erzählte, stand am Anfang von Unisono die simple «Home-Movie»-Idee, den eigenen Sohn als Teil des Orchesters bei den Proben in der Kirche Boswil zu begleiten. Fünf Jahre später liegt das Resultat vor und zeigt, dass es manchmal gar nicht mehr braucht für einen begeisternden Film.
SCHWEIZER MUSIKZEITUNG • Schweizer Musikzeitzung, Fabian Renz, 27.8.2026: Link
AARGAUERZEITUNG (August 2026)


ART TV • arttv.com, Felix Schenker & Geri Krebs
Die grosse filmische Überraschung, ein musikalisches Kleinod
Am stärksten an den 61. Solothurner Filmtagen berührte ein Film, der gar nichts beweisen wollte: UNISONO von Georges Gachot. In nur sieben Drehtagen und mit minimalem Budget dokumentiert der Regisseur die Proben eines Jugend-Sinfonieorchesters in Boswil. Mit grosser Nähe, musikalischer Hingabe und charismatischen Protagonist:innen entfaltet der Film eine Sogwirkung, die bei seiner Weltpremiere zu Standing Ovations führte – ein stilles Plädoyer für die Kraft der Kunst.
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UNISONO ist ein kleines filmisches Juwel: unaufdringlich, warmherzig und voller musikalischer Energie. Georges Gachot zeigt klassische Musik nicht als museales Kulturgut, sondern als etwas vollkommen Gegenwärtiges. Vor allem aber gelingt ihm ein Film über junge Menschen, die mit Leidenschaft etwas gemeinsam erschaffen.„
Gesamte Kritik auf : arttv.com, Felix Schenker & Geri Krebs
KEYSTON – SDA


ST GALLEN BODENSEE 21/8/2028 – Link
Elektrisierendes Porträt eines Schweizer Jugendorchesters.
Als im Sommer 2020 die Arbeit an seinem Film „Misty – The Erroll Garner Story“ wegen Corona stockte, erhielt Georges Gachot die Anfrage, eine Probenwoche des Jugendsinfonieorchesters Aargau im Künstlerhaus Alte Kirche Boswil filmisch zu begleiten. Spontan sagte er zu und begann, ohne Vorbereitungen und fixe Vorstellungen zu drehen. Begleitet wurde er nur von seinem langjährigen Tonmeister Balthasar Jucker. Herausgekommen ist ein Film, der die unglaubliche Konzentration und Hingabe der jungen Instrumentalist:innen – alles Amateur:innen – visuell und akustisch hervorragend vermittelt. Dabei erhalten die Jugendlichen viel Raum. Während einige nur musikalisch eloquent sind, beeindrucken andere darüber hinaus auch durch ihre verbalen Fertigkeiten. Mit dem charismatischen Dirigenten Hugo Bollschweiler und dem ungemein witzigen Pianisten Iiro Rantala aus Finnland sind zwei erwachsene Musikerpersönlichkeiten mit von der Partie, deren Enthusiasmus ansteckend wirkt. Bei der Weltpremiere an einem frühen Sonntagvormittag der diesjährigen Solothurner Filmtage wurde „Unisono“ mit Standing Ovations gefeiert. Über die Dreharbeiten sagt Georges Gachot: „In meiner Karriere habe ich schon über ein Dutzend Musikfilme realisiert. Aber noch nie habe ich so eine Stimmung erlebt wie bei dieser Probenwoche.“
FILMBLOG • Michael Sennhauser
Nach der mitreissenden Film-Premiere an den letzten Solothurner Filmtagen im Januar erzählte Georges Gachot freimütig und entspannt davon, wie aus den Stunden von Material dank der Schnittarbeit von Ruth Schläpfer und der geschickten Nachbearbeitung von Ton und Sounddesign (Balthasar Jucker, Florian Eidenbenz) der abgerundete, mitreissende und optimistische Film geworden ist. zum Filmblog->
PRESSEMATERIAL – Download
FESTIVALS
WELTPREMIERE @ SOLOTHURN FILM FESTIVAL 2026
Weltpremiere / Premère mondiale @ 61. Solothurner Filmtage (2026)
January 24th, 2026, 9h15, Konzertsaal






